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FAQ


Fragen zum Anbringen :

A: Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte

  • Vorbereitung der Wand. Die Wand muss in einwandfreiem Zustand, sauber und trocken sein.
  • Aufzeichnen einer senkrechten Ansatzlinie, wobei diese zu der Ecke, an der mit dem Anbringen begonnen wird, einen Abstand aufweist, der ungefähr 3 cm kürzer als die Bahnbreite ist.
  • Zuschnitt der Bahnen. Diese müssen 5 bis 10 cm länger sein als die Gesamthöhe der Wand, an der sie angebracht werden. Bahnen nummerieren.
  • Auftragen des Klebstoffs auf die Wand über die Breite einer Bahn (plus 5 cm).
  • Den Klebstoff in den Winkeln mit einem Pinsel auftragen. Mit einem Zahnspachtel eine gleichmäßige Schicht Klebstoff auftragen: unbedingt auf gleichmäßigen Auftrag achten. Den Klebstoff in den Winkeln und entlang der oberen und unteren Kante mit einem Pinsel auftragen.
  • Ankleben der Bahn an die Wand, wobei die Bahn oben mehrere Zentimeter überstehen muss. Die Bahn an die richtige Position schieben. Der Klebstoff ist „gleitfähig“, sodass sich die Bahn an der Wand in die exakt richtige Position schieben lässt.
  • Andrücken der Bahn, damit diese gut haftet und Luftbläschen beseitigt werden. Hierzu einen entsprechenden Kunststoffspachtel verwenden.
  • Nachschneiden in den Winkeln, entlang der Fußleiste oder des Bodens und entlang der Decke. Hierzu mit einem Universalmesser oder Cutter an einem breiten Spachtel (Spachtelmesser) entlang schneiden, der fest in den Winkel gedrückt wird.
  • Aneinanderstoßen der Bahnen. Zwei Möglichkeiten: Stoßfuge oder Doppelschnitt.
  • Beim Doppelschnitt wird die Bahn so angebracht, dass sie die vorhergehende um etwa 4 cm überlappt. Die beiden Bahnlagen 2 cm vom Rand (in der Mitte der Überlappung) mit einem Universalmesser oder einem Cutter unter Zuhilfenahme eines Lineals durchschneiden. Die abgeschnittenen Streifen entfernen und die beiden Bahnkanten wieder zuklappen. Diese fügen sich jetzt perfekt aneinander.
  • Ist das Anbringen einer Bahn missglückt, diese sofort wieder abnehmen und erneut anbringen.
  • Klebstoffspuren: Ein sauberes Tuch und klares Wasser bereithalten, um mögliche Klebstoffspuren sofort zu entfernen.
  • Reinigung des Werkzeugs: Unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

B: Welche Seite wird angeklebt?

Beim Anbringen weist die Seite mit der Schaumschicht gegen die Wand.

C: Welcher Klebstoff ist zu verwenden?

Für das erfolgreiche Anbringen von Wandbelägen ist die Wahl des richtigen Klebstoffs entscheidend. Im Allgemeinen wird in der Montageanleitung auf den zu verwendenden Klebstoff hingewiesen, ansonsten wird er Ihnen vom Fachverkäufer empfohlen.

D: Vorbereitung des Untergrunds

Das erfolgreiche Anbringen von Wandbelägen erfordert eine gute Vorbereitung. Der Untergrund muss sauber, trocken, fest und eben sein und eine normale Saugfähigkeit besitzen:

  • 1. Gipsplatten: Grundanstrich auftragen
  • 2. Tapezierte Wände: Alte Tapete entfernen
  • 3. Löcher und Risse: Risse aufweiten und verspachteln. Das Aufbringen von Ultratap, dem Putz von der Rolle, gleicht Unebenheiten aus.
  • 4. Gestrichene Wände: (von unten nach oben) mit einem Reinigungsmittel (St Marc) abwaschen. Abspülen. Auf Alkydharzfarben eine Haftgrundierung auftragen. Hierzu kann der mit 20% Wasser verdünnte Klebstoff Kléber verwendet werden. Diesen mit einer Rolle auftragen. Nach einer Trockenzeit von 24h kann der Wandbelag angebracht werden.

E: Sempatap schneiden

Schnittwinkel: etwa 30°

Benötigtes Werkzeug: Cutter mit neuer Klinge

Die Klinge des Cutters häufig erneuern. Für ein perfektes Ergebnis den Cutter an einem Spachtel oder Lineal aus Metall entlangführen, um an der Wand entlang oder in den Winkeln zu schneiden.

F: Der richtige Spachtel zum Auftragen des Klebstoffs

Für Wandbeläge aus dem Sempatap-Programm werden Spachtel A2 verwendet

Zahnspachtel A2: Verbrauch 400 bis 500 g/m².

Zahnspachtel A3: Verbrauch 600 bis 700 g/m².

Zahnspachtel A4: Verbrauch 800 bis 900 g/m².

Zahnspachtel A5: Verbrauch 300 g/m².

G: Aushärtezeit

Während dieser Zeit verdunstet das im Klebstoff enthaltene Wasser. Anschließend kleben die Werkstoffe endgültig zusammen. Bei Klebstoffen auf Wasserbasis verdunstet das Wasser oder wird vom Untergrund aufgesaugt. Je nach Raumtemperatur 5 bis 10 Minuten.

H: Haftung des Klebstoffs

Für eine optimale Haftung muss der Klebstoff gut in den Untergrund einziehen können.
Das bedeutet:

Der Untergrund ist fachgemäß vorzubereiten: kein Fett, kein Schmutz, kein Staub; zu glatte Oberflächen anrauen; eine einheitliche Schicht Klebstoff auftragen; Andrücken: gleichmäßig und kraftvoll Druck auf die Bahn ausüben.

I: Andrücken

Andrücken: Den Wandbelag, Bodenbelag oder die Tapete andrücken, damit diese gut am Untergrund anhaften. Beim Tapezieren werden dabei zudem Luftbläschen entfernt.

Mit einem Kunststoffspachtel die Bahnen sorgfältig in senkrechter Richtung und anschließend von der Mitte zu den Kanten hin andrücken.

J: Trockenzeit

Trockenzeit vor dem Aufbringen des Wandschmucks: 48 Stunden bei saugfähigem Untergrund, 4 bis 5 Tage bei nicht saugfähigem Untergrund.

Endbearbeitung

Auf Wandbeläge aus dem Sempatap-Programm können nach einer Trockenzeit von 48 Stunden alle Arten von Wandschmuck aufgebracht werden.

Aufbringen von Tapeten oder Wandbelägen, matte Acrylfarben,… schalldurchlässig.

Achtung: Vinyltapeten und Alkydharzfarben vermeiden, da diese den Schall „reflektieren“.

Sempaphon absorb kann überstrichen werden. Zuvor ist allerdings die gesamte Oberfläche abzuschaben. Möglicherweise ist dieser Arbeitsschritt mehrfach durchzuführen, um einen perfekten Untergrund zu erhalten. Abgeschabt wird von oben nach unten mit einem breiten Spachtel, damit kein zu starker Druck ausgeübt wird.

Endbearbeitung der Kanten und Ecken

Corner Strip Sempatap: Kantenschutz und Eckschienen aus Aluminium.

Anbringen von Corner Strip: Corner Strip auf die gewünschte Länge zuschneiden, anschließend je nach zu verkleidender Höhe in Form falzen. Dispersionskleber auf die Ecken oder (Papier-) Streifen auftragen, 2 Minuten lang einweichen lassen und Corner Strip fest auf die Kante drücken, falls notwendig nach dem Trocknen verspachteln.

Oberputz

Verwendung von gebrauchsfertigem Putz, der hauptsächlich aus Harzemulsion, mineralischen Füllstoffen und Zellulosefasern besteht. Beispielsweise: SEMIN, Murs d’autrefois…

Begriffserklärungen zum Thema Schall

Absorption/Schalldämmung

Unter Schallabsorption wird die Verminderung von Schallenergie verstanden.

Trifft Schall auf eine Wand, wird ein Teil der von der Schallwelle transportierten Energie von der Wand reflektiert. Alle Werkstoffe absorbieren Schallenergie, jedoch mehr oder weniger stark. Der Koeffizient α gibt das Verhältnis zwischen absorbierter und reflektierter Schallenergie an.

O bedeutet vollständige Reflektion

1 bedeutet vollständige Absorption

So bedeutet beispielsweise ein Koeffizient von 0,55, dass 55% der Schallenergie absorbiert, und folglich 45% reflektiert werden.

Unter Schalldämmung wird die Fähigkeit einer Konstruktion verstanden, die Schallausbreitung in benachbarte Räume zu behindern. Man unterscheidet zwei Arten von Schalldämmung:

- Schalldämmung gegen Luftschall:

Die vom Luftschall ausgehende Energie trifft auf eine Wand, wobei der eine Teil der Energie reflektiert wird und der andere Teil die Wand durchquert.

- Schalldämmung gegen Körperschall (Trittschall):

Die Abschwächung von Trittschall, der durch die Böden von Gebäuden übertragen wird. Ausgedrückt wird er durch ΔLn,w (dB).